Karl Hirsch - Ein Nachruf

Karl Hirsch, ein sehr engagierter Bürger aus Solln, gehörte für die SPD zuerst dem Sollner Bezirksausschuss von 1990 bis 1992, anschließend dem BA 19 von 1992 bis 1994 und dann noch einmal von 2008 bis 2014, an.

Im Bezirksausschuss verteidigte er sehr hartnäckig die Bürgerinteressen und setzte unter anderem durch, dass die Buslinie 136 nun auch durch das neu entstandene Wohnviertel „Süd-Seite“ in Obersendling fährt und nicht daran vorbei.

Bekannt war Karl Hirsch im Münchner Süden als der „Sollner Aquarellmaler“. In dieser Kunst lernten ihn viele Bürger und Bürgerinnen kennen, er gab bereitwillig seine Kenntnisse bei diversen Kursen im Münchner Süden weiter. Seine eigenen Arbeiten, oft Motive aus dem Münchner Süden, wurden häufig ausgestellt. Von 2003 bis 2010 führte er den Sportverein FC Hertha, Obersendling, als 1. Vorsitzender.

Seine aktive, berufliche Laufbahn als Drucker war geprägt durch sein gewerkschaftliches Engagement. Als Gesamtbetriebsratsvorsitzender von Europakarton gelang es ihm einen verträglichen Sozialplan auszuhandeln, als der Standort im Münchner Süden geschlossen wurde.

„Ich habe den Karl sehr bewundert für seine Hartnäckigkeit, am Ziel dran zu bleiben. Er hat den Finger in die Wunde gelegt und immer wieder die Umsetzung seiner Ideen gefordert“ erinnert sich die Fraktionsvorsitzende Dorle Baumann. „Ihm ist die Verlängerung der Buslinie 135 bis zur Wilhelm-Leibl-Straße zu verdanken“. Diese wird nun kommen, aber er durfte es nicht mehr erleben: Karl Hirsch ist am 25. Juni 2015 nach langer Krankheit verstorben.

blog/karl_hirsch_-_ein_nachruf.txt · Zuletzt geändert: 2018/06/29 23:57 (Externe Bearbeitung)
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