Der Radlweg in den Münchner Süden wird verlängert
(Karl Hirsch)
Sicherlich kennen alle ambitionierten Radfahrer in München die wunderschöne und romantische Radlstrecke ab der Benediktbeuer Straße am Asamschlössel in Thalkirchen. Auf der ehemaligen Bahnstrecke der Isartalbahn geht es gemächlich bergauf in Richtung Solln. Der Weg führt vorbei an dem Golfplatz zur linken Seite und ist überschattet von mächtigen Bäumen am Isarhang. Doch plötzlich endet der Radweg an der Knotestraße. Will man weiter nach Pullach, so muss man sich mit den Autofahrern den Weg auf den örtlichen Straßen teilen.
Dieser missliche Umstand ist seit dem Jahr 1995 bereits Anlass für den Bezirksausschuss 19, hier Pläne einer Weiterführung nach Pullach zu eruieren. Als schwieriger Brocken zu einer raschen Realisierung waren Verhandlungen der Landeshauptstadt München mit der Deutschen Bahn notwendig. Die Deutsche Bahn war Eigentümerin der ursprünglichen Bahntrasse.
Ohne jetzt alle Anfragen, Anträge oder auch Telefonate aufzählen zu können, welche in all den Jahren vom Bezirksausschuss in der Frage des Erwerbes der Trassenführung und des Ausbaues des Radlweges bis zur Stadtgrenze gestellt wurden, aufzuführen, ist nun eine positive Nachricht zu vermelden.
Mit einem Schreiben des Kommunalreferates der Stadt München vom 27.10.2011 wurde der Bezirksausschuss 19 darüber informiert, dass die Stadt die betreffende ehemalige Bahntrasse jetzt erworben hat.
Diesen Fakt sieht der Bezirksausschussvorsitzende Hans Bauer (SPD) als großen Erfolg an. Ein Erfolg, der die Hartnäckigkeit ab dem Jahr 1995 belohnt. Nun ist das Baureferat am Zuge den weiteren Streckenabschnitt rasch zu realisieren. Die Radler und Fußgänger warten sehnsüchtig auf die Inbetriebnahme der verlängerten Teilstrecke des Radweges am Isarhochufer. Dann hat die Losung: „Die Traumroute in den Süden“, eine nochmalige erweiterte Bedeutung gewonnen.