Google Streetview

Verletzung der Privatsphäre oder tourismusfreundlich

google_street_view_auto.jpgDarüber ist in Deutschland eine heiße Diskussion entbrannt. Seit 2008 sind in deutschen Städten Autos mit auf dem Dach montierten Kameras unterwegs, um ganze Straßenzüge aufzunehmen, die nun ins Internet gestellt werden sollen. Mit Hilfe dieser Aufnahmen lassen sich dann Sehenswürdigkeiten wie etwa der Münchner Marienplatz aus Fußgängersicht bestaunen – vom Computer zu Hause.

In Deutschland steht Google Streetview seit langem in der Kritik. Viele Bürger sehen ihre Privatsphäre gefährdet, da jeder eben icht nur den Marienplatz, sondern die eigenen vier Wände im Internet anschauen kann - zwar nur von außen - aber das geht vielen schon zu weit. Auf Öffentlichen Druck bietet Google jetzt die Möglichkeit gegen das Zeigen des eigenen Hauses Widerspruch einzulegen und die Unkenntlichmachung zu fordern Google Widerspruchs-Formular.

„Selbstverständlich müssen Persönlichkeitsrechte gewahrt bleiben“ meint Micky Wenngatz, die Sprecherin der SPD BA-Fraktion, und weiter: „Aber es stellt sich natürlich die Frage wie weit das Zeigen einer Hausfassade diese Persönlichkeitsrechte einschränkt. Dies muss sachlich diskutiert werden.“

Link-Tipp zum Thema: ARD Tagestehemen vom 16.8.2010
Link-Tipp: Pro und Contra taz vom 19.8.2010

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