Hier finden Journalistinnen und Journalisten Materialien und Kontaktdaten für ihre Arbeit: Pressemitteilungen und -termine, Adressen, eine Bildergalerie sowie die Möglichkeit der Online-Presseanmeldung und vieles mehr.
Falls Sie Anregungen oder Fragen zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der SPD-Fraktion im BA19 haben, steht Ihnen unsere Fraktionsprecherin Micky Wenngatz gerne zur Verfügung.
email: Micky Wenngatz
„München leuchtet“ in Gold für Hans Bauer
Bürgermeisterin Christine Strobl überreichte vergangenen Freitag im Rathaus dem Vorsitzenden des Bezirksausschusses 19, Hans Bauer, die Medaille „München leuchtet“ in Gold.
Als Zeichen der besonderen Anerkennung der Stadt München verlieh die Bürgermeisterin die Ehrennmedaille „München leuchtet - den Freunden Münchens“ in Gold dem dienstälteste Bezirksausschussvorsitzenden für sein langjähriges Engagement. Diese hohe Auszeichnung, die erstmals an ein Bezirksausschussmitglied für seine ehrenamtliche Tätigkeit verliehen wurde, überreichte sie mit den Worten: „Wenn einer die Medaille verdient hat, dann Hans Bauer“.
Hans Bauer begann seine langjährige kommunalpolitische Tätigkeit vor ziemlich genau 38 Jahren im damaligen 24. Stadtbezirk, der Thalkirchen, Obersendling, Forstenried und Fürstenried umfasste. Seit 24 Jahren repräsentiert er den Bezirksausschuss 19 als Vorsitzender. Seine Arbeitsschwerpunkte galten immer einer menschlichen Entwicklung des Münchner Südens. „Diese Auszeichnung freut mich sehr, entschädigt sie mich doch für so manchen Ärger, der mir beim hartnäckigen Verfolgen wichtiger Ziele entstand und ist eine Wertschätzung meines Engagements für meine Heimatstadt“ kommentiert Hans Bauer seine Goldmedaille.
Die Medaille „München leuchtet – Den Freunden Münchens“, ist eine offizielle Ehrung für besondere Verdienste um München, verliehen durch die bayerische Landeshauptstadt München. Die Medaille wird seit 1961 in Gold, Silber oder Bronze an Persönlichkeiten, Politiker, ehrenamtliche Helfer und andere besonders verdiente Münchener verliehen.
Pressefoto H. Bauer und Bürgermeisterin
Pressefoto H. Bauer (Hochformat)
Die SPD im Bezirksausschuss 19 (BA19) ist empört über Pläne von Neonazis am 8. Mai, dem Tag des Endes des 2. Weltkriegs, Kundgebungen mit Trommeln, Reden und Fackelzug zwischen U-Bahnhof Fürstenried West und U-Bahnhof Großhadern zu veranstalten.
„Braune Aufmärsche an einem solchen Tag, dem Jahrestag der Befreiung vom Naziregime, sind eine Verhöhnung aller Opfer des Naziregimes und eine untragbare Provokation.“ So Micky Wenngatz, Sprecherin der SPD-Fraktion im BA19 und begründet den SPD Antrag zur nächsten BA-Sitzung: „Deswegen fordern wir die Stadt München auf, alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen, um diesen widerwärtigen Aufmarsch zu verhindern.“
Die Route der Neonazis führt auch zu der Gräberstätte für 3543 Opfer der beiden Weltkriege sowie der Vernichtungspolitik des Naziregimes. Die Opfer dieser Gräberstätte, wo offensichtlich eine Kranzniederlegung durch die Nazis stattfinden soll, stammen aus 18 Ländern. Das ist eine Beleidigung der Toten und sollte zu Protesten, auch der Vertreter der betroffenen Länder, führen.
Die SPD sieht zudem zahlreiche sicherheitsrelevante Hindernisse für die Durchführung der braunen Versammlung: Zum Beispiel die zu erwartenden Gegendemonstrationen und das notwendige Polizeiaufgebot würden einen eventuell notwendigen Rettungs- oder Feuerwehreinsatz über diese einzige direkte Straßenverbindung zwischen dem Klinikum Großhadern und den Stadtteilen Fürstenried, Forstenried und Solln versperrren.
Sollte es zu der Veranstaltung kommen, wird sich die SPD an Protestaktionen beteiligen. Sie bittet die Münchnerinnen und Münchner, sich ebenfalls entschlossen diesem Widerstand gegen das braune Gesindel anzuschließen.
PM als PDF Datei